
Risikomanagement
Versicherungen
Es werden Versicherungen in größtmöglichem Umfang abgeschlossen.
Phase 1: Kapitalbeschaffung
Das Kapital wird bis zum Erreichen einer Mindestprojektsumme treuhänderisch verwaltet. Außer den Treuhandgebühren (ca. 0,9% p.a.), die mit möglichen Zinserträgen verrechnet werden, fallen keine weiteren Kosten an.
Phase 2: Mittelverwendung
Der Treuhänder ist gehalten eine Mittelverwendungskontrolle durchzuführen. Alle Szenarien unrechtmäßiger Bereicherung sind ausgeschlossen.
Standortwahl
Voraussetzungen: rechtsstaatliche Ordnung, klare Eigentumsverhältnisse, ausreichende Infrastruktur, keine Im-/Exportbeschränkungen.
Mikrostandort: geeignetes Klima, maximale Prävention bei Naturkatastrophen, trotz Versicherung. (oberhalb von Tsunami-gefährdeten Gebieten (z.B. Sri Lanka), bauliche Maßnahmen in Erdbeben- Gebieten (z.B. Türkei), usw.
Baukosten Material- und Maschinenkosten
Sämtliche eingeholten Angebote sind weder verhandelt, noch im Rahen einer breiten Ausschreibung ermittelt worden. Preise, die auf Preislisten basieren, sind für die Kalkulation direkt übernommen worden. Diese Komponenten wurden noch nicht (standortabhängig), unter Berücksichtigung der erforderlichen Mengen und Massen (Rabatte) ausgeschrieben. Insgesamt ist davon auszugehen, dass die Anlagen deutlich unter dem Kalkulationspreis erstellt werden.
Komponenten der Anlage
Komplettes Monitoring der Gesamtanlage + ständige Sichtkontrollen + tierärztliche und lebensmittelchemische Überwachung.
Stromversorgung
Ziel ist die mittelfristige (4-7 Jahre; standort- und investitionsabhängig) Komlettversorgung durch selbst erzeugte erneuerbare Energien. Die Massenspeicherung (keine Akkumulatoren) zur kontinuierlichen Versorgung ist berücksichtigt. Totalausfälle werden mit redundanten Notstromgeneratoren kompensiert.
Bruteinheit
Höchste Sicherheits- und Hygienestufe. Mehrfache Sicherheitssysteme zur Sicherstellung der notwendigen Wasserparameter.
Aufzuchtsystem
Sauerstoffversorgung
Redundantes System zur Kompensation von Ausfällen; Wartungsarbeiten. Weitere Notfallmaßnahmen (worst case Szenarien) sind baulich und technisch berücksichtigt.
Keimeintrag
Der Eintrag von Krankheiten und Keimen wird durch die Einspeisung von Ozon fast ausgeschlossen. Der hohe Wasserwechsel und der komplette Austrag von Futterresten und Stoffwechelprodukten schaffen eine saubere, sauerstoffreiche Umgebung für die Tiere. Die Abdeckungen der Strömungsrinnen verhindern einen Direkteintrag über z.B. Vögel.
Modulsystem
Der Aufbau in separierten Aufzuchtsystemen mit eigenem Reinigungskreislauf verhindert eine massive Störung der Gesamtanlage durch "unvorhersehbare Ereignisse".
Mortalität (Sterblichkeit der Fische)
Der Kalkulation liegt eine Sterblichkeitsrate von 10% vom zu erwartenden Umsatz zugrunde. Das heißt, es wird rechnerisch davon ausgegangen, dass 10 % der fertigen Produkte nach Aufzucht, Verarbeitung, nach Verpackung und nach dem Transport unverwertbar sind. Bezogen auf die Sterblichkeitsraten bei den aufzuziehenden Tieren, bei denen die Sterblichkeit im Jungfischalter am höchsten ist, ist der angesetzte Prozentsatz sehr hoch.
Ausfall von technischen Geräten/Allgemein
Techniker und Ingenieure befinden sich vor Ort. Weiterhin werden mit den Herstellern/Lieferanten Wartungsverträge abgeschlossen und im Störungsfall sehr kurze Reaktionszeiten vereinbart, um Störungen der Produktion zu minimieren.
Pumpenausfall
Pumpenausfälle werden sofort angezeigt und es erfolgt ein unmittelbarer Austausch der defekten Pumpen durch vorrätige Ersatzpumpen.
Vertrieb
Marktpreise
Die Kalkulation beinhaltet Abgabepreise an den Großhandel, die sich deutlich unter den aktuellen Marktpreisen befinden. Die Produkte sollen, aufgrund der anzunehmenden Qualität, der Frische, der Qualität der Verarbeitung und Verpackung, mindestens zu Marktpreisen angeboten werden.
Risiko Marktpreisentwicklung
Mit einer negativen Marktpreisentwicklung, gerade auch unter Berücksichtigung der härteren Umweltvorschriften innerhalb der EU für Fischerzeuger, der hohen Importpreise, der Entwicklung der Weltfischbestände, schwankenden Produktqualitäten (zum Beispiel modriger Geschmack, geringe Filetfestigkeit usw.) ist nicht zu rechnen. Die geplante Vertriebsstruktur ermöglicht, wenn erforderlich einen Direktvertrieb an Endverbraucher.
Die resultierende Preisspanne würde ein agressives Marketing ermöglichen. Das Bedienen von "Eigenmarken" der Handelsketten ist eine mögliche Option.
unregelmäßiger Absatz
Sämtliche Tiere in den Aufzuchtrinnen, nach Erreichen der minimalen Schlachtreife, befinden sich noch in der Phase der wirtschaftlich sinnvollen Gewichtszunahme. Produktionsschwankungen können durch Mehrschichtbetrieb
in der Schlachtung kompensiert werden. Dies ist in der Kalkulation berücksichtigt.
Produktionsmenge allgemein
Die geringen Produktionskosten erlauben, wenn erforderlich, den Exportmarkt aufzubauen und/oder Großabnehmer konstant, mit konstanter Qualität, mit verschiedenen Produkten, zu bedienen. Die Kalkulationsnennkapazität liegt über der Kalkulationskapazität. (Produktionsreserven)
Absatzschwäche bei einzelnen Arten/Produkten
Gegenmaßnahme: Anpassung von Arten und Quantität an die Bedarfsentwicklung. Sowohl die Aufzuchtsbedingungen als auch die Verarbeitungsmöglichkeiten erlauben eine weitere Arten- und Produktdiversifizierung.
Bereiche
Zahlen
Mindestinvestition: Euro 18.000.000,-
Mindestanlage je Anleger:
Euro 200.000,-
Produktionskosten/Kg Fisch:
abhängig von Art und Lage