Was NICHT: Systeme im Vergleich: Vorteile und Risiken

Teichwirtschaft

Netzgehege

"geschlossene" Systeme

WATERFRUITS
Aquakultur, hier die intensiv betriebene Aufzucht von in Wasser lebenden Tieren, ist eine Summe von kurz-, mittel- und langfristigen Problemen zur Herstellung eines Lebensmittels mit häufig mittlerer bis schlechter Qualität.
Teichsysteme
Teichsysteme verlieren schnell an Wasserqualität. Durch das Aufwachsen der Tiere, der Intensität der Haltung entstehen schneller Krankheiten, die zum Gesamtausfall der Population führen können. Das Wasser und der Boden werden so stark verunreinigt, dass die Qualität des Lebensmittels stark reduziert wird und der Boden für eine landwirtschaftliche Nutzung, auch für eine weitere Teichwirtschaft, unbrauchbar wird. Der Sauerstoffnot der Tiere
wird mit Dauerbelüftern, die energetisch ineffizient arbeiten und einen geringen Wirkungsgrad, auch bezogen auf das zu belüftende Wasservolumen haben, nur minimal begegnet. Prinzip: verbrannte Erde. Die Qualität des Lebensmittels ist relativ schlecht und mit Schadstoffen und häufig auch mit Medikamenten belastet.
Netzgehege
Netzgehege finden in der Regel Einsatz im Meer (z.B. Zuchtlachse) aber auch in Seen und Flüssen (z.B. Tilapia). „Vorteil“ dieser Gehege ist, dass sie die Umgebung allgemein verschmutzen und durch die Strömung sowohl das Futter als auch die Stoffwechselausscheidungen verteilt werden. Dennoch ist die Belastung immens. Nachteil dieses Systems ist weiterhin die Anfälligkeit für Umgebungsverschmutzung in der jeweiligen Region allgemein und der hohe Stress der durch die intensive Haltung, in Verbindung mit falscher Fütterung (Stress bei der Nahrungs-aufnahme) entsteht.
Durchströmungsteiche
Durchströmungsteiche oder –anlagen sind Anlagen, die ihren Frischwasserbedarf aus einem Fließgewässer beziehen. Aufgrund der Geometrie der Anlagen ist der Frischwasserbedarf sehr hoch und die Wasserqualität und da das Strömungsverhalten im Becken unterschiedlich ist, ist eine konstante Qualität des Wassers und ein
konstant hoher Sauerstoffgehalt nicht möglich. Diese Anlagen haben einen großen Frischwasserbedarf und verschmutzen das Ablaufwasser ebenfalls stark.
Kreislaufanlagen
Kreislaufanlagen sind Anlagen, die einen Teil des Wassers aufbereiten und wieder den Aufzuchtsbereichen der Tiere zuführen. Die Aufbereitung des Wassers ist jedoch häufig so ineffizient, dass ständig erhebliche Mengen an Frischwasser zugeführt werden müssen, was, neben dem technischen Aufwand der durchgeführten Wasser-aufbereitung trotzdem erhebliche Umweltverschmutzungen und Kosten mit sich bringt.
ist, Kreislaufanlagen zu errichten, die
... nur Verdunstungsverluste ersetzen
... konstant hohe Wasserqualitäten aufweisen
... konstant hohe Qualität, bei angemessen kurzen Aufwuchszeiten liefern
... die Effizienz in den Bereichen Fütterung, Umgang, Tötung und Weiterverarbeitung erhöhen
... erneuerbare Energien einbinden
... eine komplette technische Überwachungs- und Steuerungsautomation aufweisen
WAS
- Prinzip Gesamtanlagen
- Schlüsselmerkmale
- was NICHT - Systeme im Vergleich
- Aufzuchtsystem
- Gewässerreinigung
- Futter und Fütterung
- Anlagensteuerung
- Tierarten
- Produkte und Nebenprodukte
- Forschung
Stress - DER Ertragsfaktor
-
Stress verursacht bei Fischen eine redu-
zierte Krankheitsresistenz, vermindertes Wachstum, geringere Filetfestigkeit, ver-
minderte Produktqualität.
Stressfaktoren sind:
2. zu geringe Sauerstoffversorgung
3. Eintrag von Krankheiten
4. falsche Besatzdichte
5. Entnahme aus dem Wasser
6. Fütterungsstress
7. andere Fischarten im Lebensraum
8. Fressfeinde
9. Zugang von anderen Tierarten
10. Größenunterschiede
11. Temperaturschwankungen
12. pH-Wert Veränderungen
13. vermehrtes Algenwachstum
14. Futterentzug (Hälterung)
15. jegliche punktuelle Veränderung
16. allgemeine Schadstoffbelastung
Sämtliche Stressfaktoren werden im waterfruits-System vermieden.